Was soma_code nicht tut
Zehn Folgen lang ging es um echte Signale — den Bauch, den Lidschlag, den Puffer, den Atemzug dazwischen. Heute schließt sich der zweite Bogen, und zum Abschluss gehört der unbequemste Teil.
In einigen frühen Folgen dieser Serie stand ein Satz wie: soma_code zeigt dir an echten Körpersignalen, wo du gerade stehst.
WARUM WIR DAS PRÄZISIEREN
Der „Signal"-Teil dieser Sätze war nie falsch — gemeint war die eigene Wahrnehmung der Leserin, nicht eine Messung der App. Aber die Formulierung ließ sich auch anders lesen, als würde die App selbst etwas erfassen.
Deshalb heute klar und deutlich: soma_code misst nichts. Kein Sensor, kein Ring, kein Blutwert. Was die App zeigt, ist immer das, was du ihr selbst gegeben hast — eine Zahl, ein Wort, eine Beobachtung an deinem eigenen Körper.
Das ist keine Entschuldigung mit erhobenem Zeigefinger, sondern menschliche Entwicklung: Eine Serie, die zehn Wochen lang über Ehrlichkeit schreibt, darf bei sich selbst nicht großzügiger sein als beim Leser.
Was bleibt, ist der Satz aus Folge 14: soma_code misst nichts, es rechnet mit dem, was du ihm sagst. Zehn Folgen später gilt er unverändert — er ist der Grund, warum jedes Werkzeug in dieser Serie mit deiner eigenen Beobachtung beginnt, nie mit einem Gerät.
Was hat dich in diesem Bogen am meisten überrascht?
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Zeichen: 1.445 — unter Limit.
SICHERHEITSHINWEIS
``` soma_code ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung — eine begleitende App fürs Hinhören. ```